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Das sind wir

    Ein Besucher, wie schön. :-)
Die hier machen Twilight Books

    Der erster Katalog

    Das Twilight Books Versandantiquariat für Phantastische Literatur gibt es sein November 1985. Es wurde von Doris Dreßler, Michael Grüning und Jordan Jurtschak (verstorben 2015) ausgerufen. Damals dachten alle Beteiligten, das ihr gemeinsames Hobby eine ideale Voraussetzung für einen Zusatzverdienst zum Studium sei. Außerdem ließen sich so ganz hervorragend die eigenen Sammlungen vergrößern, ohne auf Doubletten achten oder Konvolute ausschlagen zu müssen, weil zu viele uninteressante Titel beinhaltet sind. Wir warfen unsere Doubletten zusammen und legten los. Der Hobby-Status hat sich mittlerweile geändert :-) der Zusatzverdienst allerdings nicht :-(.

    Der Name "Twilight Books" lehnt sich an Twilight Zone, der amerikanischen Mysterie-TV-Serie an ("Dann können wir das auch gleich Twilight Books nennen." sagte Michael -- "Hm, warum nicht?" sagten die anderen.) Twilight Books hat also nichts mit der viel später entstandenen "The Twilight Saga" von Stephenie Meyer zu tun. Damals wurde noch mit einer Tabulator-Schreibmaschine jeder Katalog getippt, geklebt, verkleinert und kopiert; die ersten Kataloge autorensortiert, dann verlagssortiert, aber nur die Reihen-Nummern, ab Katalog #5 dann in verlagssortierter Auflistung, mit Autor, Titel, Zustand, Auflage, Preis. Stundenlang zählten Doris und Jordan Autorennamen und Titel aus, um die idealen Feldgröße für das starre Druckformat zu finden. Später fanden wir dieses Format bei zahlreichen anderen Versandkatalogen wieder. Nötig war zu solch einer Auflistung natürlich ein Computer, ein gebrauchter CP/M-Rechner mit 64 KB Arbeitsspeicher und 9 MB Festplatte, bernsteinfarbener Monochrom-Monitor und natürlich ohne Maus, dafür aber mit ratterndem Nadeldrucker mit 9 Nadeln.

    Zum Katalog #6 stieg Jordan dann aus.

    Nach unserem ersten Umzug zum Zeisigweg lagerten die Bücher endlich nicht mehr in der Wohnung, sondern im Keller. Auch war der Rechner zur Erstellung und Verwaltung der Kataloge deutlich schneller geworden (ein P4 mit 2.60 GHz) und die Erstellung der Rohdaten aus den dBase-Dateien dauerte nicht mehr die halbe Nacht, sondern 3 Sekunden, und beim Ausdrucken der Druckvorlagen mussten wir die Nadeln des Nadeldruckers zwischendurch auch nicht mehr kühlen, der Katalog-Drucker verwendete PDF-Dateien als Druckvorstufe, die per Email zugeschickt wurden.
    Für das Internet hat sich die Auflistungsform geändert. Beschränkungen in den Feldgrößen sind obsolet, wurden ob der Kompatibilität zum Printkatalog aber weiter mitgeschleppt.

    Zum September 2009 sind wir erneut umgezogen, zum Kullenberg in Langst-Kierst. Zwar sind die Lagerräume für die Bücher nicht eben größer geworden, aber höher. Und so gehen gut 30 % mehr rein. Und zum Glück befindet sich der Raum ebenerdig und ist trocken. Die Kosten für eine Entfeuchtung können wir uns sparen. Außerdem haben wir den Print-Katalog eingestellt. Der Aufwand rechnete sich im Angesicht des Internets nicht mehr.

    Hey, nicht anfassen!

    Das ist die Doris.
    Sie macht die Zustandsbewertung der Tachenbücher und Hefte; immer äußerst pingelig. Außerdem sorgt sie dafür, daß Michael die richtigen Bücher raussucht und verschickt. Bei Fehllieferungen war sie gerad' mal außer Haus.






    Das ist der Michael, der macht den Einkauf, den Versand und das Internet-Angebot. Will immer möglichst schnell die Bestellungen und Anfragen bearbeiten.




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